Kammermusikalische Vereinigung
Städtischer Musikverein Trier
1846 e.V.
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12.10.2016 - Mandelring Quartett,
Minetti Quartett
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09.11.2016 - Daniel Müller-Schott,
Herbert Schuch
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25.01.2017 - Rolston String Quartet
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15.02.2017 - Kodály Quartett
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08.03.2016 - Duo Appassionata
T
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Karten erhältlichbei Musikhaus Kessler
Dietrichstraße 49 - 54290 Trier
und unter www.ticket-regional.de
12.10.2016, 20 Uhr

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Mandelring Quartett,
Minetti Quartett


Mandelring Quartett:
Sebastian Schmidt, Violine
Nanette Schmidt, Violine
Andreas Willwohl , Viola
Bernhard Schmidt, Violoncello

Minetti Quartett:
Maria Ehmer, Violine
Anna Knopp, Violine
Milan Milojicic, Viola
Leonhard Roczek, Violoncello

• Joseph Haydn (1732-1809): Streichquartett f-moll op. 20 Nr. 5

• Maurice Ravel (1875-1937): Streichquartett F-Dur

• Dimitrij Schostakowitsch (1906-1975): Präludium und Scherzo op. 11

• Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847): Streichoktett Es-Dur op. 20

Mandelring Quartett

Die Süddeutsche Zeitung schreibt: "Wer in diese vierteilige Box des renommierten Mandelring Quartetts mit Mendelssohns Kammermusik für Streicher hineinhört, wird staunen über das reine Pathos etwa der Introduktion des Quartetts op. 13, über die kompositorische Ereignisdichte in den drei Quartetten op. 44. Er wird erschüttert werden von der ruhelosen Untröstlichkeit von op. 80, mit dem Mendelssohn auf den Tod der geliebten Schwester Fanny reagierte… So liegt eine fesselnde Mischung aus Herbheit und Virtuosität über dem ganzen Projekt.".

Der Gewinn großer Wettbewerbe – München (ARD), Evian (Concours International de Quatuor à Cordes) und Reggio Emilia (Premio Paolo Borciani) – war der Einstieg in die internationale Karriere. Konzertreisen führen das Ensemble in europäische Musikzentren wie Amsterdam, Brüssel, London, Madrid, Paris und Wien. Die Metropolen New York, Washington, Los Angeles, Vancouver und Tokio finden sich ebenso im Konzertkalender wie regelmäßige Tourneen nach Mittel- und Südamerika, in den Nahen Osten und nach Asien. Das Quartett war zu Gast beim Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Oleg Kagan Musikfest, den Festivals in Montpellier, Lockenhaus und Kuhmo, dem Enescu-Festival Bukarest und bei den Salzburger Festspielen.

Zahlreiche mit Preisen der Deutschen Schallplattenkritik und International Classical Award-Nominierungen ausgezeichnete CD-Aufnahmen zeigen die außergewöhnliche Qualität und das breite Repertoire des Quartetts. So wurden Produktionen mit Werken von Schubert und Schumann sowie die Gesamteinspielung der Streichquartette von Schostakowitsch als neue Referenzaufnahmen gewürdigt. Die Aufnahme der Streichquartette von Leoš Janáček erhielt zahlreiche Auszeichnungen. Nächstes Projekt ist die Einspielung der Streichquintette und -sextette von Johannes Brahms.

Das HAMBACHERMusikFEST, 1997 vom Mandelring Quartett ins Leben gerufen, ist jedes Jahr ein Treffpunkt für Kammermusikfreunde aus aller Welt. Seit 2010 gestaltet das Mandelring Quartett eigene Konzertreihen in der Berliner Philharmonie und in seiner Heimatstadt Neustadt an der Weinstraße. Das Mandelring Quartett führte mehrfach Zyklen mit allen 15 Schostakowitsch-Quartetten auf – unter anderem in Berlin und bei den Salzburger Festspielen.



Minetti Quartett

"Das Minetti Quartett ist eine musikalische Sensation aus Österreich" titulierte Der Tagesspiegel nach dem Debüt des Minetti Quartetts in der Berliner Philharmonie. Der Name "Minetti Quartett" bezieht sich auf ein Schauspiel des Schriftstellers Thomas Bernhard, der lange Zeit in Ohlsdorf, dem Geburtsort der beiden Geigerinnen, wohnte.

Als "Rising Star" präsentierte sich das Minetti Quartett in der Saison 2008/09 erstmals auf den Bühnen der bedeutendsten europäischen Konzerthäuser. Seither konzertierte es unter anderem in der Wigmore Hall London, dem Concertgebouw Amsterdam, Palau de la Música Barcelona, Konserthuset Stockholm, Palais des Beaux Arts Brüssel, Kölner Philharmonie, Festspielhaus Baden-Baden, Mozarteum Salzburg, Wiener Konzerthaus und im Wiener Musikverein.

Die Mitglieder des Minetti Quartetts sind darüber hinaus gern gesehene Gäste bei renommierten Kammermusikfestivals wie der Schubertiade Schwarzenberg, Aldeburgh, Aix-en-Provence, Mecklenburg-Vorpommern und Kuhmo. Neben Auftritten in den europäischen Musikmetropolen führten Konzertreisen nach Nord-, Mittel- und Südamerika sowie nach Australien, Japan und China. Die Konzerte des Minetti Quartetts wurden mehrfach von Ö1, BR, NDR, SWR, RBB, Deutschlandradio Kultur, der BBC sowie Radio Catalunya aufgenommen und übertragen.

In nächster Zeit sind Wiedereinladungen in die Berliner Philharmonie, den Wiener Musikverein, zur Schubertiade Schwarzenberg und dem Grafenegg Festival, weiters Debüt-Konzerte beim Rheingau Musik Festival und beim Carinthischen Sommer, sowie eine erneute USA-Tournee die Höhepunkte im Konzertkalender.

Das Minetti Quartett ist bereits seit 2003, dem Jahr der Gründung, Gewinner zahlreicher Wettbewerbspreise wie dem 1. Preis beim Int. Rimbotti Wettbewerb für Streichquartett in Florenz, dem Haydn-Preis beim Int. Joseph Haydn Wettbewerb in Wien, dem Gewinn des Int. Schubert Wettbewerbs in Graz sowie des Großen Gradus ad Parnassum Preises. Neben vielen weiteren Auszeichnungen und Sonderpreisen wurde das Minetti Quartett schon mehrmals in Förderprogramme aufgenommen (Start-Stipendium des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur, Karajan-Stipendium, Musica Juventutis Wien, Österreichische Jeunesse).

Vor fünf Jahren erschien die Debüt-CD des Minetti Quartetts beim deutschen Label Hänssler Classic mit Werken von Joseph Haydn, die in zahlreichen Fachzeitschriften begeistert rezensiert wurde: "Endlich wieder eine Entdeckung. So viel Aufregendes, so viel Gutes hat man schon lange nicht mehr bei einer CD-Neuerscheinung erlebt." (KlassikInfo) Drei Jahre später folgte beim gleichen Label die zweite CD-Einspielung mit den frühen Streichquartetten von Mendelssohn, die von der Presse ebenfalls hochgelobt wurde. So schreibt Eleonore Büning in der FAZ vom 13.9.2012: "Zwar ist diese Mendelssohn-CD erst das zweite Album des Minetti Quartetts überhaupt - aber schon ein Triumph und ein Ereignis. Diese vier jungen Musiker spielen Mendelssohn so hinreißend durchsichtig und makellos konturenklar, zugleich dramatisch und scharf, voller Licht, aber mit Tiefe, wie es nur die Besten unter den sehr Guten können." 2013 erschien das dritte Album mit Klarinettenquintetten gemeinsam mit Matthias Schorn beim Label Avi music und heujahr eine Beethoven-Einspielung erneut bei Hänssler Classic: "Kompromisslos, aber ganz unpathetisch, die Intonation schlackenlos, die technische Überlegenheit bewundernswert. Die Dringlichkeit ihres Spiels geht dem bloßen Schönklang bewusst aus dem Weg, feiert aber auch seine übermütige Lust am kombinatorischen Spiel - und trifft damit den humanen Kern dieser Musik. Hoffentlich gibt es bald mehr Beethoven vom Minetti Quartett." (BR-Klassik)

Zu den Kammermusikpartnern des Minetti Quartetts zählen unter anderem Fazil Say, Till Fellner, Friedemann Weigle, Thomas Riebl, Alois Posch, Matthias Schorn, Paul Meyer, Martin Fröst und Jörg Widmann.

Wichtige Lehrer und Mentoren des Minetti Quartetts waren Johannes Meissl, Hatto Beyerle und die Mitglieder des Alban Berg Quartetts. Wesentliche künstlerische Impulse erhielten die vier Musiker zudem vom Artemis Quartett sowie als Mitglied der European Chamber Music Academy (ECMA) vom Amadeus Quartett, dem Quatuor Mosaïques und dem Hagen Quartett.

Mittlerweile sind sie selbst regelmäßig Dozenten und geben Meisterkurse bei den Kammermusikfestivals "Sonoro" in Cuernavaca (Mexiko), in Kuhmo (Finnland), in Madrid und bei den Osttiroler Streichertagen, sowie an mehreren amerikanischen Universitäten.

Das Minetti Quartett dankt der Firma Thomastik-Infeld aus Wien für deren Unterstützung. Eine Violine von Giovanni Battista Guadagnini ("ex Meinel", 1770-1775) sowie ein Violoncello von Giovanni Tononi (Bologna, 1681) werden dem Quartett freundlicherweise von der Österreichischen Nationalbank zur Verfügung gestellt. Anna Knopp spielt auf einer Geige von Laurenzius Storioni (Cremona, 1793), einer privaten Leihgabe, Milan Milojicic auf einer Viola von Bernd Hiller.

Matinee zum 60-jährigen Bestehen der Kammermusikalischen Vereinigung Trier

Sonntag, 23. Oktober 2016, 11.00 Uhr
Im Lesesaal der Stadtbibliothek Trier, Weberbach 25
Musikalisch wird die Veranstaltung umrahmt vom UBI-Trio


Im Rahmen der festlichen Stunde wird das UBI-Trio die Bagatellen für Flöte, Klarinette und Klavier des Trierer Komponisten Joachim Reidenbach uraufführen. Es handelt sich um ein Werk, welches das Trio selbst in Auftrag gegeben hat.
Im Anschluss wird bei einem Umtrunk Gelegenheit zur persönlichen Begegnung sein.
UBI-Trio

Irmgard Brixius, Querflöte
Ulrich Junk, Klarinette
Bernhard Nink, Klavier

Karten erhältlichbei Musikhaus Kessler
Dietrichstraße 49 - 54290 Trier
und unter www.ticket-regional.de
09.11.2016, 20 Uhr

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Daniel Müller-Schott,
Herbert Schuch


Daniel Müller-Schott (Violoncello)
Herbert Schuch (Klavier)

• Ludwig van Beethoven (1770-1827): Cello-Sonate Nr. 4 C-Dur op. 102/1

• Johannes Brahms (1833-1897): Cello-Sonate Nr. 1 e-moll op. 38

• Ludwig van Beethoven: 7 Variationen Es-Dur („Bei Männern, welche Liebe fühlen“ aus Mozarts „Zauberflöte“) Klaviertrio F-Dur op. 80

• Johannes Brahms: Cello-Sonate Nr. 2 F-Dur op. 99

Daniel Müller-Schott zählt heute zu den weltbesten Cellisten und ist auf allen wichtigen internationalen Konzertpodien zu hören. Seit zwei Jahrzehnten begeistert er sein Publikum, „ein furchtloser Spieler mit überragender Technik“ (New York Times). Seine kraftvollen Interpretationen und gewinnende Persönlichkeit machen die Konzertabende von Daniel Müller-Schott zu einem nachhaltigen Erlebnis.

Daniel Müller-Schott gastiert bei international wegweisenden Orchestern; u. a. in den USA mit den Orchestern in New York, Boston, Cleveland, Chicago, Philadelphia, in Europa beim London Philharmonic, beim City of Birmingham Symphony Orchestra, beim London Philharmonia, bei den Berliner Philharmonikern, beim Gewandhausorchester Leipzig, den Rundfunkorchestern von Berlin, München, Frankfurt, Stuttgart, Leipzig und Hamburg, beim Orchestre National de Radio France, beim Nederlands Philharmonisch Orkest, beim Spanischen National Orchester sowie in Asien mit Tokios NHK Symphony Orchestra, Taiwans National Symphony Orchestra (NSO) und Seoul Philharmonic. Mit einem herausragenden Debüt bei den Berliner Philharmonikern reüssierte Daniel Müller-Schott zu Beginn des Jahres 2014, wo er mit Alan Gilbert Dvořáks Cellokonzert aufführte.

Neben der Aufführung der großen Cellokonzerte hat Daniel Müller-Schott eine große Leidenschaft für die Entdeckung unbekannter Werke und die Erweiterung des Cello-Repertoires, etwa durch eigene Bearbeitungen sowie die Zusammenarbeit mit Komponisten. Sir André Previn und Peter Ruzicka haben ihm Cellokonzerte gewidmet, die unter der Leitung der Komponisten uraufgeführt wurden. Aktuell führte er im Juli 2015 in Japan erstmals Previns Cellokonzert auf mit dem Osaka Philharmonic Orchestra und Gustavo Gimeno. In den USA erlebte das mit jazzigen Rhythmen bereicherte Cellokonzert durch Daniel Müller-Schott bereits im Jahr 2014 seine Premiere. Der in den USA geborene Sebastian Currier hat für Daniel Müller-Schott eine Cellosonate komponiert. Olli Mustonens Sonate für Cello und Klavier kam durch ihn gemeinsam mit dem Komponisten in der Laeiszhalle in Hamburg zur Uraufführung.

Höhepunkte der Saison 2015/16 sind die Tournee mit dem Washington National Symphony Orchestra mit seinem Chefdirigenten Christoph Eschenbach mit Stationen u. a. in Washington, Madrid, München und Warschau sowie eine ausgedehnte Tournee durch Nord- und Südamerika mit dem Dallas Symphony Orchestra mit Jun Märkl, sowie mit den Sinfonieorchestern in Sao Paulo und Rio de Janeiro. Previns Cellokonzert wird in Brasilien seine Premiere erleben. Prokofieffs Sinfonia Concertante wird der Cellist mit dem Gewandhausorchester Leipzig und Dmitrij Kitajenko sowie mit Malaysian Philharmonic aufführen. In Europa ist der Starcellist desweiteren mit dem Tonhalle Orchester Zürich und Lionel Bringuier, mit dem Rotterdam Philharmonic und Marc Elder und dem Bonner Beethovenorchester und Stefan Blunier zu hören. Zum Saisonauftakt stehen Konzerte mit dem Sydney Symphony Orchestra und Charles Dutoit im Kalender. Als Kammermusiker ist Daniel Müller-Schott im Trio mit Sharon Kam und Enrico Pace sowie mit Baiba und Lauma Skride zu erleben. Duo und Solo Rezitale sind in verschiedenen europäischen Städten vereinbart.

Als musikalischer Partner im Brahms Doppelkonzert und als Triopartner von Anne-Sophie Mutter ist Daniel Müller-Schott immer wieder zu hören. Im Oktober 2013 verlieh die Anne-Sophie Mutter Stiftung den Aida Stucki Preis an Daniel Müller-Schott. Mit der Preisvergabe würdigt die Anne-Sophie Mutter Stiftung „Daniel Müller-Schott für seinen herausragenden Beitrag für das Cello-Repertoire." Bereits im Jahr 2000 lud ihn die berühmte Geigerin zu seinem Debütkonzert in die New Yorker Carnegie Hall ein.

Bei internationalen Musikfestivals ist Daniel Müller-Schott regelmäßig zu Gast u. a. bei den Londoner Proms, der Schubertiade, Schleswig-Holstein, Rheingau, Schwetzingen, Mecklenburg-Vorpommern, beim Heidelberger Frühling, sowie beim Festival Vancouver und in den USA bei Festivals in Tanglewood, Ravinia und Hollywood Bowl in Los Angeles.

Daniel Müller-Schott ist es ein wichtiges Anliegen, junge Menschen für die klassische Musik zu begeistern. Deshalb engagiert er sich ehrenamtlich für das Projekt „Rhapsody in School“. In seinen Meisterkursen, zu denen er in Europa, den USA, Asien und Australien eingeladen wird, setzt sich Daniel Müller-Schott nachhaltig für Musiker der jüngeren Generation ein.

Die Beschäftigung und Auseinandersetzung mit dem Oeuvre Johann Sebastian Bachs steht für Daniel Müller-Schott immer wieder im Zentrum seiner Arbeit. Für seine erste CD-Einspielung im Bach Jubiläumsjahr 2000 wählte er die Sechs Suiten für Cello Solo.

Mittlerweile hat Daniel Müller-Schott eine umfangreiche Diskographie vorgelegt bei den Labels ORFEO, Deutsche Grammophon, Hyperion, Pentatone und EMI Classics. Sie enthält u. a. Werke von Bach, Beethoven, Brahms, Mozart, Haydn, Schumann, Mendelssohn, Prokofieff, Schubert, Khachaturian, Schostakowitsch, Elgar, Walton, Britten und Dvořák. Von Publikum und Presse wurden seine Einspielungen enthusiastisch aufgenommen und mit diversen Auszeichnungen bedacht, wie dem Diapason d’Or, Gramophone Editor’s Choice, Strad Selection sowie „CD of the month“ beim BBC Music Magazine. Für seine Aufnahmen der Cellokonzerte von Elgar und Walton mit Oslo Philharmonic und André Previn, sowie für seine CD mit Schostakowitsch’ Cello-Konzerten, aufgenommen mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und Yakov Kreizberg, erhielt er den Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik. Die Einspielung des gesamten Beethoven-Zyklus‘ zusammen mit Angela Hewitt wurde u. a. vom Londoner Telegraph mit fünf Sternen ausgezeichnet. Brittens Solosuiten erhielten den Diapason d’Or in Frankreich. Anlässlich Krzysztof Pendereckis 80. Geburtstag spielte Daniel Müller-Schott das „Concerto Grosso für drei Celli und Orchester“ u. a. mit dem Boston Symphony Orchestra und dem New York Philharmonic und Charles Dutoit. Der Höhepunkt der Tournee zu Ehren des Komponisten war das Konzert in der Philharmonie in Warschau, welches live aufgezeichnet wurde und auf DVD erschienen ist. Auf der Digital Concert Hall der Berliner Philharmoniker ist Daniel Müller-Schott mit Antonín Dvořáks Cellokonzert unter der Leitung von Alan Gilbert zu sehen.

Seine aktuelle CD-Neuerscheinung Britten Prokofiev Shostakovich - The Cello Sonatas, hat Daniel Müller-Schott gemeinsam mit Francesco Piemontesi für das München Münchner Label ORFEO eingespielt hat. Damit komplettiert der Cellist nicht nur sein Britten-Project sondern er hat damit auch alle Werke für Violoncello von Prokofjew und Schostakowitsch eingespielt.

Daniel Müller-Schott wurde in München geboren. Er studierte bei Walter Nothas, Heinrich Schiff und Steven Isserlis und erhielt schon früh persönliche Unterstützung von Anne-Sophie Mutter innerhalb ihrer Stiftung. Diese Förderung ermöglichte Daniel Müller-Schott ein Jahr privaten Unterricht bei Mstislaw Rostropowitsch. Bereits im Alter von fünfzehn Jahren machte Daniel Müller-Schott erstmals international Furore durch den Gewinn des Ersten Preises beim Internationalen Tschaikowsky Wettbewerb für junge Musiker 1992 in Moskau.

Neben der Musik hat Daniel Müller-Schott für die Bildende Kunst, insbesondere für die französische Malerei des 19. Jahrhunderts, eine große Affinität entwickelt. Auf seinen Reisen plant er immer wieder Museumsbesuche, um die großen Meister im Original zu sehen. In der vergangenen Saison gestaltete er gemeinsam mit Daniel Man ein Music&Art Projekt für das Münchner Museum Lenbachhaus.

Daniel Müller-Schott spielt das "Ex Shapiro" Matteo Goffriller Cello, gefertigt in Venedig 1727.



Der Pianist Herbert Schuch hat sich mit seinen dramaturgisch durchdachten Konzertprogrammen und CD- Aufnahmen als einer der interessantesten Musiker seiner Generation einen Namen gemacht. 2013 erhielt er den ECHO Klassik für seine Aufnahme des Klavierkonzerts von Viktor Ullmann sowie Beethovens Klavierkonzert Nr. 3 gemeinsam mit dem WDR Sinfonieorchester unter der Leitung von Olari Elts. Bereits 2012 war Herbert Schuch für seine Aufnahme der Quintette für Klavier und Bläser von Mozart und Beethoven mit einem ECHO Klassik in der Kategorie „Kammermusikeinspielung des Jahres“ ausgezeichnet worden.

Herbert Schuch arbeitet unter anderem mit Orchestern wie dem London Philharmonic Orchestra, dem NHK Symphony Orchestra, der Camerata Salzburg, dem Residentie Orkest Den Haag, den Bamberger Symphonikern, der Dresdner Philharmonie und den Rundfunkorchestern des hr, MDR, WDR, NDR Hannover und DR (Danmarks Radio). Er ist regelmäßig Gast bei Festspielen wie dem Heidelberger Frühling, dem Kissinger Sommer, dem Rheingau Musik Festival, dem Klavier-Festival Ruhr und den Salzburger Festspielen. Eine erfolgreiche Zusammenarbeit verbindet ihn mit Dirigenten wie Pierre Boulez, Andrey Boreyko, Douglas Boyd, Lawrence Foster, Eivind Gullberg Jensen, Jakub Hrusa, Jun Märkl, Yannick Nézet-Séguin, Jonathan Nott, Markus Poschner, Michael Sanderling und Alexander Vedernikov.

Karten erhältlichbei Musikhaus Kessler
Dietrichstraße 49 - 54290 Trier
und unter www.ticket-regional.de
25.01.2017, 20 Uhr

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Rolston String Quartet

Luri Lee, Violine
Jeffrey Dyrda, Violine
Hezekiah Leung, Viola
Jonathan Lo, Violoncello

• Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Streichquartett G-Dur KV 387

• Béla Bartók (1881-1945): Streichquartett Nr. 1 op. 7

• Ludwig van Beethoven (1770-1827): Streichquartett op. 59 Nr. 2

Als Gewinner der Chamber Music Yellow Springs Competition und Preisträger des M-Prize und der Bordeaux International String Quartet Competition, trat das 2013 gegründete kanadische Rolston String Quartet bereits in den USA, Kanada und Europa auf, so im Kennedy Center, in der Harris Hall, Koerner Hall und im Auditorium de Bordeaux. Das Quartett arbeitete bereits mit Künstlern wie Andrés Díaz, Gil Kalish, Mark Morris, Jon Kimura Parker, Barry Shiffman und Miguel da Silva zusammen sowie mit den Komponisten John Luther Adams und Brian Current.

Zurzeit sind die jungen Musiker Graduate Quartet-in-Residence an der Rice University’s Shepherd School of Music in Houston. Zuvor war es bereits Quartet-in-Residence und Stipendiatenensemble der Académie musicale de Villecroze, des Aspen Music Festivals, des Banff Centres, des Robert Mann String Quartet Institutes und des Yehudi Menuhin Chamber Music Festivals. Ab der Saison 2016/17 wird das Rolston String Quartet auf Einladung des St. Lawrence String Quartets im Rahmen des John Ladd Preises Quartet-in-Residence der Stanford University.

Wichtige künstlerische Impulse erhielt das junge Quartett von seinen Mentoren James Dunham (Cleveland Quartet), Norman Fischer und Kenneth Goldsmith; Steven Dann, Paul Kantor, Barry Shiffman, Miguel da Silva, Mark Steinberg und Alastair Tait unterstützten das Ensemble zusätzlich.

Im Januar und Februar 2017 sowie im Juni 2017 und April 2018 wird das junge Ensemble in Europa auf Tournee gehen. Am 25. Januar 2017 wird es im Kurfürstlichen Palais Trier zu Gast sein.

Benannt hat sich das Rolston String Quartet nach dem kanadischen Geiger Thomas Rolston.

Karten erhältlichbei Musikhaus Kessler
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und unter www.ticket-regional.de
15.02.2017, 20 Uhr

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Kodály Quartett

Attila Falvay, Violine
Ferenc Bangó, Violine
János Féjervári, Viola
György Èder, Violoncello

• Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Streichquartett B-Dur KV 589

• Béla Bartók (1881-1945): Streichquartett Nr. 4

• Ludwig van Beethoven (1770-1827): Streichquartett cis-moll op. 131

Das Kodály Quartett wurde 1966 an der Franz-Liszt-Musikakademie in Budapest gegründet und gehört heute zu den weltweit gefeierten Streichquartetten. Das Quartett war von Beginn an erfolgreich und erhielt bereits im Gründungsjahr das Sonderdiplom der Jury des in Genf ausgetragenen Internationalen Quartett-Wettbewerbs.

Der Name dieses international renommierten Streichquartetts ist dem Komponisten Zoltán Kodály gewidmet und wurde aufgrund der Ausnahmestellung des Quartetts vom ungarischen Ministerium für Kultur und Bildung verliehen.

Daher gehört die authentische Interpretation und die Bewahrung der musikalischen Werte der Werke von Zoltán Kodály auch zu den wichtigsten Zielsetzungen des Quartetts. Wie Zoltán Kodály sieht sich das Kodály Quartett als eine Art Bindeglied, welches die Volksmusik Ungarns den Menschen weltweit nahebringt.

Konzertgastspiele führten das Quartett nicht nur in die renommierten Konzertsäle Europas, sondern auch nach Indien, China, Japan, Australien, Neuseeland sowie Süd-, Zentral- und Nordamerika. Aufgrund seiner herausragenden Qualität erhielt das Quartett über Jahrzehnte hinweg renommierte Auszeichnungen und hervorragende Kritiken.

Das Kodály Quartett interpretiert auf seinen zwischenzeitlich 60 CD-Einspielungen die kompletten Streichquartette von Beethoven, Haydn und Schubert. Des Weiteren wurde die Aufnahme von Bruch und Mendelssohns Oktette von der BBC als „Beste Kammermusikaufnahme des Jahres“ und der sechste Teil der kompletten Einspielung der Beethoven-Streichquartette von dem BBC-Musikmagazin als „Empfehlung des Monats“ ausgezeichnet.

Außerdem wurde die Einspielung von Haydns op. 64 von der Zeitschrift Classic CD als „Beste kammermusikalische Aufnahme“ bewertet.

Hinzu kommen Uraufführungen zeitgenössischer Musik wie beispielsweise von Emil Petrovics, einem ungarischen Komponisten, oder des inzwischen verstorbenen Gottfried von Einem.

Dabei konzertierte dieses Streichquartett u. a. zusammen mit Miklós Perenyi, Jeremy Menuhin und Dimitri Ashkenazy.

Im Rahmen des 50-jährigen Jubiläums des Kodály Quartetts findet in der Saison 2016/17 eine große Welttournee statt, die das Quartett in die bedeutendsten Konzertsäle führt. So sind beispielsweise Konzerte in dem renommierten National Centre for the Performing Arts in Peking und in der Shanghai Symphony Hall geplant.

Jüngst wurde das Kodály Quartett mit dem bedeutendsten Kulturpreis Ungarns, dem „Art of Hungary-Prize“ ausgezeichnet.

Karten erhältlichbei Musikhaus Kessler
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und unter www.ticket-regional.de
08.03.2016, 20 Uhr

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Duo Appassionata

Isabel Steinbach, Violine
Pervez Mody, Klavier

• Johannes Brahms (1833-1897): Sämtliche Sonaten für Violine und Klavier: Sonate G-Dur op. 78, Sonate A-Dur op. 100, Sonate d-moll op. 108, Scherzo aus der FAE-Sonate

Die in Bretten bei Karlsruhe geborene Violinistin Isabel Steinbach war bereits in jungen Jahren regelmäßig Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe.

Nach ihrem Studium an der Hochschule für Musik Rheinland-Pfalz in Mainz bei Alfred Csammer studierte sie im Anschluss als zweites Hauptfach Komposition und Musiktheorie bei Prof. Dr. Jürgen Blume. Beide Studiengänge schloss sie mit Bestnote ab. Weiterhin gaben ihr folgende Musiker und Komponisten entscheidende Impulse: Prof. Werner Scholz, Michael Wieck, Charlotte Seither, Peter Witte (Jazz), Zipflo Reinhardt (Jazz).

Ihre rege Konzerttätigkeit führt sie als Solistin, Kammermusikerin und Orchestermusikerin regelmäßig durch In- und Ausland. Mit ihrer Schwester Regina Steinbach konzertiert sie von Jugend an im "Violinduo Il Suono Vero". Im Jahre 2002 gründete Isabel Steinbach mit Pervez Mody, Klavier, das "Duo Appassionata", welches zum Inbegriff der gelebten Leidenschaft im  Kammermusikbereich wurde.

Isabel Steinbach stand bereits mit 14 Jahren als Solistin mit Orchester auf der Bühne. Sie spielte solistisch unter anderem mit der Camerata Pforzheim, dem Kammerorchester Weiherfeld, dem Kammerstreichorchester Gera, dem Bruchsaler Barockensemble und dem DasFestKlassik-Orchester Karlsruhe.

CD-Aufnahmen für ANTES (Bella Musica Edition). Radio-Mitschnitte durch den Südwestdeutschen Rundfunk SWR.

Der in Deutschland lebende und in Bombay/Indien beheimatete virtuose Konzertpianist Pervez Mody erfuhr als höchstbegabtes Kind bereits im Alter von vier Jahren seine erste pianistische Förderung und Ausbildung bei seinen indischen Lehrerinnen Feroza Dubash Labonne und Frau Farida Dubash, die ihn in seinen musikalischen Interpretationen und seinem Verständnis für die klassische Musik stark prägten.

Sein herausragendes musikalisches Talent erbrachte ihm schon in jungen Jahren Ehrungen und zahlreiche Preise in verschiedensten Musikwettbewerben und Konzertauftritten bevor er als Stipendiat am berühmten Tschaikovskykonservatorium in Moskau bei Professor Margarita Fyodorova sein Studium aufnahm. Sie brachte ihm insbesondere die Werke von Alexander Skrjabin nahe und sagte ihm in ihrer Empfehlung voraus: „…Pervez Mody ist ein talentierter junger Pianist mit einer leuchtenden Zukunft vor sich…“

Nach seinem hervorragenden Abschluss in Moskau mit dem Diplom „Master of Fine Arts“ mit höchsten Auszeichnungen sowohl als Solist, als auch im Fach Kammermusik und Liedbegleitung absolvierte er –wiederum als Stipendiat- ein Aufbaustudium an der Hochschule für Musik in Karlsruhe bei Prof. Fanny Solter und Prof. Miguel Proenca. Auch dieses Studium schloss er ebenso wie sein „Konzertexamen“ mit höchster Auszeichnung ab. Meisterklassen absolvierte er unter Prof. Sontraud Speidel und Prof. Eduardo Hubert. Pervez Mody folgte Einladungen als Jurymitglied, u. a. beim Internationalen Klavierwettbewerb in Huesca (Spanien) und unterrichtete neben Lehraufträgen an der MH Karlsruhe und an der Musikschule Lahr selbst Meisterklassen in Deutschland, Argentinien und Indien als freiberuflicher Klavierpädagoge.

Pervez Mody zeichnet neben seiner brillanten Virtuosität sein emotionales, fantasievolles und differenziertes Spiel, verbunden mit einem sehr individuellen Zugang zur Musik, und einer großartigen Bühnenpräsenz aus. So bescheinigt ihm auch Martha Argerich seit seinem Mitwirken bei „Martha Argerich & friends“: „…Pervez Mody ist ein außergewöhnlicher Musiker und einzigartiger Künstler…“.

Er folgte Einladungen zu Konzerten und Festivals in Europa, Asien und Südamerika solistisch mit und ohne Orchester sowie in diversen Kammermusikformationen, Pervez Mody wird bei Rundfunk und Fernsehen gesendet und steht zur Zeit für das Label Thorofon recordings in der Einspielung des gesamten Klavierwerkes von Alexander Skrjabin.

Seit Juni 2012 gehört Pervez Mody zu den Steinway-Artisten.