Kammermusikalische Vereinigung
Städtischer Musikverein Trier
1846 e.V.
 Bild folgt
1
18.10.2017 - Minguet Quartett
 Bild folgt
2
08.11.2017 - Ib Hausmann, Klarinette,
Amatis Piano Trio
 Bild folgt
3
17.01.2018 - ATOS Trio
 Bild folgt
4
28.02.2018 - Daedalus Quartet
 Bild folgt
5
21.03.2018 - Trio Stark-Mahni-Pescia
T
TICKETS

Karten erhältlichbei Musikhaus Kessler
Dietrichstraße 49 - 54290 Trier
und unter www.ticket-regional.de
18.10.2017, 20 Uhr

1
Minguet Quartett

Minguet Quartett:
Ulrich Isfort, Violine
Annette Reisingert, Violine
Aroa Sorin , Viola
Matthias Diener, Violoncello

• Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847): Streichquartett e-moll op. 44 Nr. 2

• Joachim Reidenbach : Streichquartett über das “Mosellied” von Georg Schmitt (2015)

• Antonín Dvořák (1841-1904): Streichquartett F-Dur op. 96 “Amerikanisches”

Minguet Quartett

Das Minguet Quartett - gegründet 1988 - zählt heute zu den international gefragtesten Streichquartetten und gastiert in allen großen Konzertsälen der Welt, wobei seine so leidenschaftlichen wie intelligenten Interpretationen für begeisternde Hörerfahrungen sorgen – „denn die Klang- und Ausdrucksfreude, mit der das Ensemble die Werke zur Sprache bringt, belebt noch das kleinste Detail“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung). Namenspatron ist Pablo Minguet, ein spanischer Philosoph des 18. Jahrhunderts, der sich in seinen Schriften darum bemühte, dem breiten Volk Zugang zu den Schönen Künsten zu verschaffen - für das Minguet Quartett ist dieser Gedanke künstlerisches Programm.

2016/17 stehen Einladungen zum Festival d'Automne Paris, Tongyeong International Music Festival Korea, Mozartfest Schwetzingen, Festival JetztMusik Stuttgart des SWR, Usedomer Musikfestival und zu den Festspielen Herrenchiemsee, in die neu eröffnete Elbphilharmonie Hamburg, die Staatsoper Berlin, das Konzerthaus Berlin, Muziekgebouw Amsterdam, Beethovenhaus Bonn und Richard Wagner Museum Bayreuth sowie Konzerte in Österreich, Italien, Polen, den Niederlanden, der Schweiz und Tourneen nach China und in die USA auf dem Programm. In Zusammenarbeit mit der Europäischen Akademie für Musik und Darstellende Kunst Montepulciano und der Kunststiftung NRW wird das Ensemble ferner ein großes Projekt realisieren, das italienische und deutsche Musik der Moderne einander gegenüberstellt.

Vorangegangene Spielzeiten führten das Minguet Quartett in die Kölner und Berliner Philharmonie, die Tonhalle Düsseldorf, Alte Oper Frankfurt, das Brucknerhaus Linz, zum Musikfest Stuttgart, Mozartfest Würzburg, Festival Ultraschall Berlin, zu den Musikfestspielen Potsdam Sanssouci sowie in weitere große Konzerthäuser innerhalb Europas, in Japan, Mittel- und Südamerika, Kanada und den USA.

Das Ensemble konzentriert sich auf die klassisch-romantische Literatur und die Musik der Moderne gleichermaßen und engagiert sich durch zahlreiche Uraufführungen für Kompositionen des 21. Jahrhunderts. Begegnungen mit bedeutenden Komponisten unserer Zeit inspirieren die vier Musiker zu immer neuen Programmideen. Die erstmalige Gesamtaufnahme der Streichquartette von Wolfgang Rihm, Peter Ruzicka und Jörg Widmann zählen zu den bedeutendsten Projekten. Letztere wurde im Mai 2015 von FONO FORUM mit fünf Sternen ausgezeichnet. Ein Höhepunkt der letzten Jahre war die Aufführung von Karlheinz Stockhausens Helikopter-Streichquartett auf Einladung der AUDI-Sommerkonzerte 2015 im Rahmen eines Konzeptes des Dirigenten Kent Nagano.

Partner des Minguet Quartetts sind u.a. die Sopranistin Mojca Erdmann, der Bariton Christian Gerhaher, die Klarinettisten Sharon Kam und Jörg Widmann, der Pianist Andrea Lucchesini, der Bratschist Gérard Caussé, der Schauspieler Michael Degen, das Brucknerorchester Linz, das hr- und WDR-Sinfonieorchester unter den Dirigenten Jukka-Pekka Saraste, Markus Stenz und Peter Ruzicka.

Seit Oktober 2015 sind die Mitglieder des Minguet Quartetts darüber hinaus als Gastdozenten für Kammermusik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln Standort Wuppertal verpflichtet.

Mit der aktuellen CD-Gesamteinspielung der Streichquartettliteratur von Felix Mendelssohn Bartholdy, Josef Suk und Heinrich von Herzogenberg (Label cpo) präsentiert das Minguet Quartett seine große Klangkultur und eröffnet dem Publikum die Entdeckung eindrucksvoller Musik der Romantik. In den kommenden Jahren wird das Ensemble die vollständige Kammermusik von Emil Nikolaus von Reznicek, Heinrich Kaminski und Walter Braunfels sowie das einzigartige Streichquartett von Glenn Gould auf CD vorlegen.

2010 wurde das Minguet Quartett mit dem begehrten ECHO Klassik sowie 2015 mit dem renommierten französischen Diapason d'Or des Jahres ausgezeichnet.

Karten erhältlichbei Musikhaus Kessler
Dietrichstraße 49 - 54290 Trier
und unter www.ticket-regional.de
08.11.2017, 20 Uhr

2
Ib Hausmann, Klarinette,
Amatis Piano Trio


Lea Hausmann, Violine
Samuel Shepherd, Violoncello
Mengjie Han, Klavier

• Joseph Haydn (1732-1809): Trio Es-Dur Hob. XV 10 Nr. 23 für Violine, Violoncello und Klavier

• Ib Hausmann (*1963): „Haydenia“ für Klarinette solo

• Josef Suk (1874-1935):Elegie op. 23 für Violine, Violoncello und Klavier

• Johannes Brahms (1833-1897): Trio a-moll op. 114 für Klavier, Klarinette und Violoncello

• Franz-Schubert (1797-1828): Trio Es-Dur op. 100 für Klavier, Violine und Violoncello

"Ib Hausmann zählt ohne Zweifel zu den führenden europäischen Klarinettisten.

Man möchte Hausmann als einen Meistersinger bezeichnen, der den blauen Ton beherrscht und den gelben und den zarten sowieso, und tatsächlich schwingt in seinem Spiel bei aller Kantabilität stets ein Moment von Sprache, eben von Mitteilung mit" Norbert Ely „Deutschlandfunk“ Ib Hausmann, das große Erlebnis des Abends, blies, schrie und weinte und klagte und jubelte all dies sublimierte Lebensgefühl aus seinem Instrument. Die Welt

  Ib Hausmann ...ist ein begeisterter Interpret, klassischer und zeitgenössischer Musik ...der neben der klassischen Klarinette auch Es-Klarinette, Bassklarinette und Bassetthorn spielt. Er studierte in Berlin bei Ewald Koch und bei dem Pianisten des Beaux Art Trios, Menahem Pressler. Auch der Komponist György Kurtág hat seine künstlerische Entwicklung entscheidend geprägt.

Zu seinen musikalischen Freunden zählen Aleksandar Madzar, Alexander Lonquich, Dénes Várjon, Frank-Immo Zichner, Frank Gutschmidt, Stefan Litwin, Daniel Hope, Enrico Bronzi, Veronika und Clemens Hagen, Peter Bruns, das Trio di Parma und Streichquartette wie das Hagen-, Casals-, Vogler-, Pellegrini,- und Auryn-Quartett.

Gemeinsam  mit Lukas Hagen und Iris Juda gründete er das ENSEMBLE SERAPION.

Als Solist spielte Ib Hausmann mit verschiedenen Orchestern im In- und Ausland, u.a. mit dem Minnesota Symphony Orchestra im Wiener Musikvereinssaal und der Kammerphilharmonie Bremen in der Berliner Philharmonie. Er arbeitete mit Schauspielern, wie Klaus Maria Brandauer und Burghart Klaussner zusammen und widmet sich darüber hinaus improvisierter Musik und modernen Aufführungsformen. Für die Aufnahmen der Klarinettensonaten von Max Reger (mit Nina Tichman) und einer CD mit Werken Berthold Goldschmidts, wurde er von der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. 2002 erschien bei EMI eine „Live-Aufnahme“ u.a. mit dem Quintett von Sergej Prokofieff, zusammen mit Tabea Zimmermann, Julia Fischer, Lars Vogt u.a.

Für die Deutsche Grammophon nahm er das Doppelkonzert für Klavier und Klarinette von Gerhard Frommel und die CD „Terezin“, Musik aus Theresienstadt, mit Anne Sofie von Otter und Christian Gerhaher auf. Diese CD wurde 2008 für den „Grammy“ nominiert. Zusammen mit dem Pianisten Christoph Ullrich gab er über 200 Konzerte für Kinder in Deutsch- land, Österreich und Kolumbien. www.ohrwurm-projekt.de

Seine ersten Kompositionen schrieb er ab 1996, u.a. „Ohnung“ für Klarinette solo. Im Jahre 2010 komponierte er die Musik zu dem Märchen „Der Spielmann“ von Selma Lagerlöff. Mit dem Jazz-Pianisten Michael Wollny arbeitet er ganz aktuell an einem „Kindertotenlieder“-Programm. Ib Hausmann ist darüber hinaus Autodidakt als „klarinettisch-sprechender“ Pierrot, als Komponist und als Vater von zwei Kindern, mit denen er auch gemeinsam konzertiert.



Das Amatis Piano Trio wurde im November 2013 von drei jungen Musikern gegründet: Der Violinistin Lea Hausmann aus Deutschland, dem britischen Cellisten Samuel Shepherd und Mengjie Han, Pianist mit chinesisch-niederländischen Wurzeln. Kurz darauf gewannen sie bereits den Publikumspreis des Grachtenfestival-Concours in Amsterdam, was zu ihrem Debüt im Amsterdamer Royal Concertgebouw führte. Weitere Auszeichnungen und Konzerte u. a. in der Londoner Wigmore Hall folgten.

Einladungen führten sie in die Niederlande, nach Deutschland, Österreich, Schweden, Norwegen, Italien, Portugal, Spanien, China, Indonesien und Nord- Amerika. Das Trio konzertierte auf bedeutenden Festivals wie dem Salzburger Kammermusik Festival, Grachtenfestival Amsterdam, Beethoven Festival Bonn, Wimbledon Music Festival und Janine Jansen’s Utrecht Chamber Music Festival.

Das Amatis Trio wurde als aktiver Teilnehmer zur Trondheim International Chamber Music Academy eingeladen, wo sie mit Musikern wie Daniel Hope (Beaux Arts Trio), Miguel da Silva (Ÿsaye Quartet) und Hatto Beyerle (Alban Berg Quartet) zusammenarbeiteten. Um das Repertoire für ihre Besetzung zu erweitern, initiierte das Trio 2015 den »Dutch Piano Trio Composition Prize« für junge, niederländische Komponisten. Das Amatis Trio arbeitete intensiv mit den Musikern des Trio Jean Paul, Lukas Hagen und Rainer Schmidt (Hagen Quartet), Daniel Gaede (Wiener Philharmoniker) und Menahem Pressler (Beaux Arts Trio) zusammen.

Karten erhältlichbei Musikhaus Kessler
Dietrichstraße 49 - 54290 Trier
und unter www.ticket-regional.de
17.01.2018, 20 Uhr

3
ATOS Trio

Annette von Hehn, Violine
Stefan Heinemeyer, Violoncello
Thomas Hoppe, Klavier

• Johannes Brahms (1833-1897): Trio für Klavier, Violine und Violoncello H-Dur op. 8

• Johannes Brahms: Trio für Klavier, Violine und Violoncello C-Dur op. 87

• Johannes Brahms: Trio für Klavier, Violine und Violoncello C-moll op. 101

Thomas Hoppe, Annette von Hehn und Stefan Heinemeyer erobern gemeinsam seit 2003 weltweit die großen Konzertreihen. Rund um den Globus wird das ATOS Trio vom Publikum bejubelt und von der Kritik gefeiert. 

  Vom Kalichstein-Laredo-Robinson International Trio Award, dem maßgeblichen US-amerikanischen Preis für die Gattung, bis zur exklusiven Auszeichnung als New Generation Artists durch die BBC. Von der Carnegie Hall über die großen Festivals bis Ozeanien. Mit Preisen von Melbourne über Graz nach London.

Das ATOS Trio geht in Ausdruck und Dynamik an die Grenzen. Und mit seinem unerhört warmen, homogenen, singulär expressiven Trio-Klang oft weit über das Gewohnte, Gehörte, Erwartete hinaus.

Karten erhältlichbei Musikhaus Kessler
Dietrichstraße 49 - 54290 Trier
und unter www.ticket-regional.de
28.02.2018, 20 Uhr

4
Daedalus Quartet

Min-Young Kim, Violine
Matilda Kaul, Violine
Jessica Thompson, Viola
Thomas Kraines, Cello

• Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847): Aus dem Opus 81

• Charles Ives (1874-1954): Streichquartett Nr. 2, op. 19

• Johannes Brahms (1833-1897): Streichquartett Nr. 3 B-Dur, op. 67

Das Daedalus Quartett benannte sich nach dem sagenhaften griechischen Erfinder, Künstler und Baumeister, von dem es heißt, er habe die Bildhauerei und das Labyrinth erfunden. Vor allem jedoch ist Daedalus dafür bekannt, dass er auf selbst gebauten Schwingen in die Freiheit flog. Das Daedalus Quartett wurde im Sommer 2000 ins Leben gerufen. Schon ein Jahr später gewann es den ersten Preis des internationalen Streichquartett-Wettbewerbs in Banff in Kanada und etablierte sich in kurzer Zeit zu einem der vorzüglichsten Streichquartette der USA.

Die Carnegie Hall in New York nominierte das Daedalus Quartett für die Reihe „Rising Stars“ der European Concert Hall Organization (ECHO). Damit verbunden waren in der Saison 2004/05 Auftritte im Concertgebouw in Amsterdam, im Athener Megaron, im Festspielhaus von Baden-Baden, in der Birmingham Symphony Hall, im Palais des Beaux Arts in Brüssel, in der Kölner Philharmonie, in der Cité de la Musique in Paris, im Salzburger Mozarteum und im Wiener Musikverein sowie in der Weill Recital Hall der Carnegie Hall. Ein Engagement in der Zankel Hall der Carnegie Hall folgte.

Für die Konzertsaisons 2005/06 und 2006/07 ernannte die Chamber Music Society des Lincoln Center in New York das Daedalus Quartett zum Streichquartett der Chamber Music Society Two. Diese Auszeichnung brachte zahlreiche Konzerte am Lincoln Center mit sich wie auch die Mitarbeit an pädagogischen Programmen der Chamber Music Society. Außerdem war das Ensemble in der Saison 2005/06 „Quartet in Residence“ bei der Columbia University in New York. In den USA war das Daedalus Quartett u.a. zu Gast bei der Library of Congress in Washington, D.C., bei der Reihe Great Performers am Lincoln Center, bei den Houston Friends of Music, bei Stanford Lively Arts, bei der La Jolla Music Society in San Diego, bei der Corcoran Gallery in Washington, D.C., am Gardner Museum in Boston und bei der University of Washington in Seattle. Mit dem Saint Paul Chamber Orchestra aus Minnesota spielten sie Erwin Schulhoffs Concerto for String Quartet. Durch den Erfolg beim Wettbewerb in Banff bekannt geworden, trat das Ensemble in ganz Kanada auf, u.a. bei bedeutenden Konzertserien in Montreal, Toronto, Calgary, Winnipeg und Vancouver. Auch nach Japan wurde das Daedalus Quartett eingeladen.

Unter den Engagements bei Festspielen sei das Mostly Mozart Festival am Lincoln Center zu nennen, das Caramoor Center for Music and the Arts, wo das Daedalus Quartett „Ernst Stiefel Quartet in Residence“ war, das Bard Music Festival, das Skaneateles Festival (alle im Bundesstaat New York) sowie Music Mountain in Connecticut. Außerdem war das Daedalus Quartett beim Haydn-Festival des Lincoln International Chamber Music Festival in Großbritannien vertreten sowie bei einem Festival zu Ehren von Elliott Carter, das vom St. Paul Chamber Orchestra und der University of Minnesota ausgerichtet wurde.

In der Saison 2013/2014 intensivierte das Daedalus Quartett die Zusammenarbeit mit künstlerisch wertvollen Projekten mit der Cleveland Chamber Music Society, der Philadelphia Chamber Society und der Raleigh Chamber Music Society, gastierte bei den „Market Square Concerts“ in Harrisburg/Pennsylvania, bei den Maverick Concerts in New York sowie beim Festival Internacional de Música de Cámara de San Miguel de Allende in Mexiko. Jüngst begeisterte das Daedalus Quartett das Publikum in Südkorea und in den bedeutenden Konzertsälen Chinas. Das Ensemble macht insbesondere durch seine Interpretationen zeitgenössischer Musik von sich reden, darunter Werke von Elliott Carter, George Perle, György Kurtág und György Ligeti. Eine beachtenswerte Uraufführung war David Hornes Flight from the Labyrinth, das das Caramoor Festival in Auftrag gegeben hatte. Im Jahre 2013 wurde der erste Teil der Quartette von George Perle veröffentlicht. Diese Einspielung wurde vom San Francisco Chronicle hervorragend rezensiert: „Played with eloquence and ardor“. In der Saison 2015/2016 präsentiert das Daedalus Quartett die Uraufführung eines Werkes für Streichquartett und Klarinette, komponiert von Vivian Fung. Die Klarinettistin ist die renommierte Künstlerin Romie de Guise-Langlois.

Das Daedalus Quartett arbeitet mit Bridge Records zusammen. Die Mitglieder des Quartetts kennen sich seit ihren Studien an renommierten Musikhochschulen wie u.a. der Juilliard School, dem Cleveland Institute oder der Harvard University.

Karten erhältlichbei Musikhaus Kessler
Dietrichstraße 49 - 54290 Trier
und unter www.ticket-regional.de
21.03.2018, 20 Uhr

5
Trio Stark-Mahni-Pescia

Nurit Stark, Violine
Sibylle Mahni, Horn
Cédric Pescia, Klavier

• Franz Schubert (1797-1828): Fantasie für Klavier und Violine C-Dur D 934

• György Ligeti (1923-1945): Trio für Violine, Horn und Klavier

• Johannes Brahms (1833-1897): Trio für Klavier, Violine und Waldhorn Es-Dur op. 40

Das Duo Stark wird von der Presse gelobt für „die Kunst, mit Klang-Valeurs und Zeitabständen umzugehen“ (Fuldaer Zeitung), ihre „musikalische Überzeugungskraft“ (Ensemble) sowie für ihr „klanglich raffiniertes und gestisch ungehemmtes“ (Rhein Neckar Zeitung) Musizieren. Virtuose Meisterschaft paart sich hier mit musikalischer Sensibilität und intellektueller Durchdringung der Werke.

Neben dem klassisch-romantischen Standardrepertoire bietet das Duo auch zahlreiche zeitgenös-sische Werke an, so von Sofia Gubaidulina oder Morton Feldman, darunter dessen abendfüllendes „For John Cage“.

Das Duo vereint zwei hochkarätige Solisten, die regelmäßig auf den internationalen Konzertpodien zu hören sind: Die in Israel geborene Geigerin Nurit Stark studierte an der Juilliard School of Music, an der Hochschule für Musik Köln und an der Universität der Künste in Berlin. Sowohl als Solistin als auch als Konzertmeisterin trat sie mit renommierten Orchestern auf, darunter das Münchner Rundfunk Orchester unter Dmitry Sitkovetsky, das Israel Philharmonic Orchestra unter Zubin Mehta, das Orchestre de Chambre de Lausanne und das Mahler Chamber Orchestra.

Cédric Pescia studierte in Lausanne, Genf und Berlin. 2002 gewann er den „Gina Bachauer International Artists Piano Competition“ und gastiert seither auf den großen Konzertpodien der Welt, darunter die Berliner Philharmonie, das Berliner Konzerthaus, die Laeiszhalle Hamburg, die Carnegie Hall New York, die Tonhalle Zürich und die Londoner Wigmore Hall, sowie bei zahlreichen Festivals. 2012 wurde Cédric Pescia zum Professor für Klavier an der Haute Ecole de Musique de Genève ernannt.

Zusammen mit der Cellistin Monika Leskovar spielen die Musiker zudem im Trio Stark miteinander.

Erfolgreiche Konzerte führten das Duo Stark kürzlich u.a nach Heidelberg, Fulda, Marseille und zum WestCork Festival.

Die Debüt-CD des Duos mit Werken von Busoni und Enescu erschien beim Label Claves und fand große Anerkennung in der internationalen Presse. Kürzlich veröffentlichte das gleiche Label eine neue CD der Künstler mit Werken von Robert und Clara Schumann, die von der internationalen Presse mit Begeisterung aufgenommen wurde.

Das Duo Stark wird von der Forberg-Schneider Stiftung gefördert.



Sibylle Mahni wurde im schwedischen Lund geboren und wuchs ab dem 7. Lebensjahr in Braunschweig auf. Ihren musikalischen Werdegang begann sie im Alter von 4 Jahren am Klavier. Unterricht erhielt sie u.a. von Prof. Karl-Heinz Kämmerling. Sowohl am Klavier als auch mit der Trompete und wenige Jahre später mit dem Horn errang sie schon früh erste Auszeichnungen bei Musik-Wettbewerben.

Während ihres Hornstudiums bei Marie-Luise Neunecker an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt/Main spielte sammelte sie erste Orchstererfahrung und wurde von der „Villa Musica“ und der „Studienstiftung des Deutschen Volkes“ gefördert. 2002 erhielt sie ihr Konzertexamen.

Anschließend errang sie Preise bei internationalen Wettbewerben, so beim Hornwettbewerb in Leeuwarden, beim „Peter Damm Wettbewerb“ in Iserlohn und beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München.

Von 1997 bis 2016 war Sibylle Mahni Solo-Hornistin im Frankfurter Opern- und Museumsorchester. Daneben konzertierte sie - auch solistisch - mit diversen Klangkörpern, darunter mit dem SWR-Sinfonieorchester Stuttgart, den Münchener Sinfonikern, der Internationalen Bachakademie Stuttgart, dem Württembergischen Kammerorchester und der Britten Sinfonia. Dabei arbeitete sie mit Dirigenten wie Oleg Caetani, Toshiyuki Kamioka und Helmuth Rilling zusammen. Als international gefrage Solistin gastierte sie in Schweden, Schweiz, Holland, Kroatien, China und den USA.

Mit großem Engagement widmet sie sich der Kammermusik. So gastierte sie bei namhaften Kammermusikfestivals wie dem Kammermusikfest „Spannungen“ in Heimbach, dem Moritzburg Festival, den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker und dem Albert Musikfest Jahrhundertklang in Freiburg. Zu ihren Kammermusikpartnern zählen Künstler wie Christian Tetzlaff, Isabelle van Keulen, Kirill Gerstein, Lars Vogt, Sharon Kam u.v.m. Sibylle Mahni wirkte an zahlreichen Uraufführungen von Kammermusikwerken mit, so von Jörg Widmann, Brett Dean, Detlev Glanert u.a.

Sibylle Mahni ist seit 2014 Hornistin des renommierten Ma’alot Bläserquintetts und konzertiert regelmäßig mit ihren Trio-Partnern Laurent Albrecht Breuninger (Violine) und Thomas Duis (Klavier).

Derzeit hat sie eine Professur an der Hochschule für Musik Saar in Saarbrücken. Im Rahmen ihrer Lehrtätigkeit gibt sie regelmäßig Meisterkurse, so u.a. beim Internationalen Hornsymposium in Kalamazoo/ Michigan, an der Jerusalem Music Academy, in Seefeld/ Tirol.