Kammermusikalische Vereinigung
Städtischer Musikverein Trier
1846 e.V.
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23.10.2019 - Notos Quartett
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13.11.2019 - Ma’alot Quintett
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22.01.2020 - Berlin Piano Trio
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12.02.2020 - Nina Karmon & Oliver Triendl
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04.03.2020 - Trio con Brio Copenhagen
T
TICKETS

Karten erhältlichbei Musikhaus Kessler
Dietrichstraße 49 - 54290 Trier
und unter www.ticket-regional.de
23.10.2019, 20 Uhr

1
Notos Quartett

Sindri Lederer, Violine
Andrea Burger, Viola
Philip Graham , Violoncello
Antonia Köster, Klavier

• Gustav Mahler (1860-1911): Klavierquartettsatz in a-moll
Nicht zu schnell – Mit Leidenschaft – Entschlossen

• Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): Klavierquartett Es-Dur, KV 493
Allegro - Larghetto - Allegretto

• Antonin Dvořák (1841-1904): Klavierquartett Es-Dur,op. 87
Allegro con fuoco – Lento – Allegro moderato, grazioso - Allegro ma non troppo

Das Notos Quartett gilt als eine „der herausragenden Kammermusikformationen der Gegenwart“ (FONO FORUM 09/2017). Publikum wie Kritiker bewundern neben der „virtuosen Brillanz und technischen Perfektion“ des Ensembles besonders den „Sinn für die Balance und das Zusammenspiel, welcher jedes Detail der Komposition hörbar macht“, wobei es „die Zuhörer mit den innig gespielten Tönen direkt ins Herz trifft“.

Seit seiner Gründung im Jahr 2007 wurde das Notos Quartett bereits mit sechs 1. Preisen sowie zahlreichen Sonderpreisen bei internationalen Wettbewerben in Holland, Italien, England und China ausgezeichnet. 2017 wurde ihm darüber hinaus der zu diesem Zeitpunkt renommierte deutsche Musikpreis ECHO Klassik als Nachwuchskünstler des Jahres verliehen, eine Auszeichnung, die nur in den seltensten Fällen an ein Ensemble vergeben wurde.

Als Reaktion auf die ECHO Pop-Verleihung im April 2018, in der ein Album mit antisemitischem und menschenverachtendem Gedankengut mit einem Preis ausgezeichnet wurde, gaben die Musiker des Notos Quartetts als erste Künstler ihren ECHO wieder zurück. Sie lösten damit eine Protestbewegung aus, der sich viele namhafte Künstler wie Igor Levit, Daniel Barenboim und Marius Müller-Westernhagen mit der Rückgabe ihrer Preise anschlossen. Infolgedessen entschied sich der Bundesverband Musikindustrie, die Marke ECHO komplett abzuschaffen.
In der kommenden Saison führen Konzerttourneen das Notos Quartett nach Japan und China sowie in Konzertsäle wie die Tonhalle Zürich, das Konzerthaus Berlin, das International House of Music in Moskau und die Wigmore Hall in London. Darüber hinaus wird es ihm gewidmete Werke von Komponisten wie Beat Furrer und Bryce Dessner zur Uraufführung bringen.
Das Bestreben der Musiker, neben den bekannten Meisterwerken auch verschollene und vergessene Werke der Gattung Klavierquartett aufzuspüren und einem breiten Publikum zu präsentieren, spiegelt auch ihre Debüt-CD „Hungarian Treasures“ wider, die im Februar 2017 bei Sony Classical/RCA erschienen ist. Diese beinhaltet unter anderem die Weltersteinspielung des Klavierquartetts von Béla Bartók, für dessen Wiederentdeckung das Ensemble weltweit große Aufmerksamkeit und Anerkennung erlangte.

Das große Interesse am Notos Quartett und seinen außergewöhnlichen Programmen dokumentieren auch zahlreiche Konzertmitschnitte, Interviews und Portraits in Rundfunk- und Fernsehanstalten im In- und Ausland, wie dem ARD, ZDF, Deutschlandfunk, BR, SWR, WDR, MDR, NDR, RBB, SR, HR sowie dem BBC, France Musique, Radio4 Holland, ORF Österreich, P2 Schweden, IPR USA und verschiedenen Sendern in Japan und Vietnam.
Neben Auftritten in renommierten europäischen Konzertsälen wie der Berliner Philharmonie, dem Konzerthaus Wien, der Wigmore Hall London, dem Concertgebouw Amsterdam, dem BOZAR Brüssel, dem Teatro la Fenice Venedig und bei den großen Festivals im Rheingau, in Schwetzingen, Würzburg, Mecklenburg-Vorpommern und Usedom, bereist das Quartett regelmäßig auch exotische Orte wie den südostasiatischen Raum. Dort setzt es sich neben seiner Konzerttätigkeit auch für die Förderung junger Musiker ein und sieht darin einen weiteren wichtigen Aspekt seiner Arbeit. So unterrichtete das Ensemble bereits am Royal Northern College of Music in Manchester und leitet seit Herbst 2015 die von ihm gegründete und jährlich stattfindende „Notos Chamber Music Academy“.

Zu den Wegbegleitern, Lehrern und Förderern des Quartetts zählen u.a. das Alban Berg Quartett, das Mandelring Quartett, Uwe-Martin Haiberg, Clemens Hagen, Menahem Pressler und András Schiff.Ermöglicht durch den "Merito String Instruments Trust" spielt das Notos Quartett auf wertvollen alten italienischen Streichinstrumenten und als Pirastro-Artist ausschließlich auf Saiten der renommierten Saitenmanufaktur "Pirastro GmbH".

Karten erhältlichbei Musikhaus Kessler
Dietrichstraße 49 - 54290 Trier
und unter www.ticket-regional.de
13.11.2019, 20 Uhr

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Ma’alot Quintett

Stephanie Winker, Flöte
Christian Wetzel, Oboe
Ulf-Guido Schäfer, Klarinette
Sibylle Mahni, Horn
Volker Tessmann, Fagott

• Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791): „Cosi fan tutte“
Harmoniemusik i.d.B von Guido Schäfer

• György Ligeti (1923-2006): Sechs Bagatellen nach „Musica Ricercata“
für Bläserquintett (1953)

• Darius Milhaud (1892-1974): „La cheminée du Roi René“ op. 205

• Claude Paul Taffanel (1844-1908): Bläserquintett g-moll
Allegro con moto – Andante – Vivace

Das Ma’alot Quintett gehört seit seiner Gründung im Jahre 1986 zu den weltweit führenden Kammermusikensembles.
Vier erste Preise bei großen internationalen Kammermusik-Wettbewerben ebneten dem Bläserquintett den Weg zu bedeutenden Musikfestspielen, zu Produktionen an Deutschlands Rundfunkanstalten sowie zu einer viel beachteten regen Konzerttätigkeit im In- und Ausland. Herausragender Erfolg war 1989 der erste Preis beim internationalen Wettbewerb der ARD in München.

Ausgedehnte Konzert-Tourneen führten das Ensemble durch die ganze Welt, so unter anderem nach Südkorea, mehrmals in die USA, sowie zum 25-jährigen Bühnenjubiläum in der Saison 2011 sowohl nach Südamerika als auch durch ganz Südost-Asien.

Das Repertoire des Ensembles umfasst die gesamte Bläserquintett-Literatur von der Klassik bis zur Avantgarde. Einzigartig sind die von Ulf-Guido Schäfer, dem Klarinettisten des Ensembles, dem Quintett "auf den Leib" geschriebenen Bearbeitungen, die fast komplett auf CD zu hören sind.

Aus der langjährigen fruchtbaren Zusammenarbeit mit dem CD-Label "Dabringhaus & Grimm" (MDG) resultiert eine Reihe preisgekrönter CD-Produktionen, darunter unter anderem in den Jahren 2006 und 2010 die begehrten Klassik-Echos für Einspielungen mit Werken Dvoraks und Rossinis. Zuletzt erschien 2017 zusammen mit dem Pianisten Markus Becker eine Aufnahme mit Werken von George Onslow.

Alle Mitglieder des Ensembles spielen an Solo-Positionen in bedeutenden deutschen Orchestern oder lehren erfolgreich als Professoren an Musikhochschulen.

Ein besonderes Anliegen ist dem Ensemble die Realisierung innovativer, auch experimenteller Konzertideen, sowie die Zusammenarbeit mit Komponisten, um auch in der "Neuen Musik" eine Erweiterung des Kammermusik- Repertoires zu fördern. Enge künstlerische Bindungen entstanden zum Beispiel im Laufe der Jahre mit dem Komponisten Detlev Glanert, dem Schauspieler Dominique Horwitz, dem Sänger Christoph Prégardien oder dem Pianisten Markus Becker, um nur einige zu nennen.

2011 gründete das Ma’alot Quintett sein eigenes Bläser-Kammermusik-Festival, das seitdem regelmäßig stattfindet. Dort präsentiert das Ensemble zusammen mit namhaften Kammermusikpartnern, Komponisten und Solisten aus aller Welt in einer Woche mehrere komplexe und kreative Konzertprogramme. Auch durch eine enge Medienpartnerschaft mit dem Deutschlandfunk (DLF) und die Unterstützung von Institutionen, wie der Kunststiftung NRW, errang das Ma’alot-Festival einen festen Platz in der Welt der Kammermusik.

„Ma’alot“ stammt aus dem Hebräischen und versinnbildlicht den „Weg zu Harmonie und Einklang“.

Karten erhältlichbei Musikhaus Kessler
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22.01.2020, 20 Uhr

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Berlin Piano Trio

Nikolaus Resa, Klavier
Krzysztof Polonek, Violine
Katarzyna Polonek, Violoncello

• Joseph Haydn (1732-1809): Klaviertrio G-Dur, Hob. XV: 25 „Zigeunertrio“
Andante – Poco Adagio. Cantabile – Rondo all‘ Ongarese

• Robert Schumann (1810-1856): Klaviertrio Nr. 1 d-moll, op. 63
Mit Energie und Leidenschaft – Lebhaft,
doch nicht zu rasch – Langsam, mit
inniger Empfindung – Mit Feuer

• Bohuslav Martinů (1890-1959): Klaviertrio Nr. 1 „Cinq pièces brèves“ Allegro moderato – Adagio – Allegro –
Allegro moderato – Allegro con brio

• Antonín Dvořák (1841-1904): Klaviertrio Nr. 4 e-moll, op. 90 „Dumky“
Lento maestoso. Allegro quasi dppio
tempo – Poco adagio. Vivace non troppo
– Andante. Vivace non troppo – Andante
moderato. Allegretto scherzando, meno
mosso – Allegro – Lento maestoso. Vivace

„Sie spielen mit Leidenschaft, Beherrschung und vor allem mit höchster musikalischer Raffinesse.“ (Ruch Muzyczny)
Im Jahr 2004 als „Berolina Trio“ gegründet, gehört das Berlin Piano Trio zu einem der führenden Klaviertrios. Mit seinem charismatischen Stil und seinem warmen Klang, begeistert das Trio Zuschauer und Presse gleichermaßen.
Das Trio gewann im Jahr 2007 den ersten Preis des renommiertesten Kammermusikwettbewerbs Polens, dessen Gründer Krzysztof Penderecki ist. Weitere Anerkennung erhielt das Ensemble bei diesem Wettbewerb durch die Verleihung des interdisziplinären „Grand Prix“. Im selben Jahr wurde das Trio außerdem mit dem ersten Preis sowie mit dem Publikumspreis des Europäischen Kammermusikwettbewerbs in Karlsruhe ausgezeichnet. 2009 gewann das Trio den hoch begehrten Marguerite-Dütschler-Preis bei den Sommets Musicaux in Gstaad in der Schweiz. Zu weiteren Auszeichnungen gehören Preise beim international renommierten Joseph-Haydn-Wettbewerb in Wien. Im Jahr 2007 wurde das Ensemble ständiges Mitglied der European Chamber Music Academy, welche aufstrebende Spitzenensembles auf internationaler Ebene fördert und diese durch die Zusammenarbeit mit Gründern von Kammermusikensembles wie Prof. Hatto Beyerle (Alban Berg Quartett), Prof. Shmuel Ashkenasi (Vermeer Quartett), Prof. Peter Cropper (Lindsay Quartett), Prof. Eckart Heiligers (Trio Jean Paul), Prof. Avedis Kouyoumdjian, Prof. Anner Bylsma oder Prof. Ferenc Rados unterstützt.

Nikolaus Resa In Berlin geboren, erhielt Nikolaus Resa seinen ersten Klavierunterricht im Alter von vier Jahren. Er studierte Klavier an der „Hanns Eisler“ Hochschule für Musik in Berlin. Nikolaus Resa ist ein international erfolgreicher Konzertpianist und Kammermusiker. Er gastiert regelmäßig in renommierten Orchestern wie den Berliner Philharmonikern oder dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin.
Nikolaus Resa ist Gewinner zahlreicher Wettbewerbe, wie u.a. dem internationalen Johannes Brahms Wettbewerb in Pörtschach, Österreich, dem internationalen Joseph Haydn Kammermusikwettbewerb und dem internationalen Rimsky-Korsakov Wettbewerb in St. Petersburg.

Krzysztof Polonek Krzysztof Polonek wurde in Kraków geboren. Er studierte als Jungstudent bei Prof. Tomasz Tomaszewski am Julius-Stern-Institut an der Universität der Künste in Berlin bevor er dort sein Studium beendete. Sein Konzertexamen absolvierte er unter der Betreuung von Prof. Thomas Brandis an der Musikhochschule Lübeck.
Krzysztof Polonek konzertierte als Solist u.a. mit den Lübecker Philharmonikern, dem Staatsorchester Frankfurt (Oder), dem Philharmonie-Orchester Baden-Baden und dem Krakauer Philharmonie-Orchester. Seit 2009 ist er Mitglied der Berliner Philharmoniker.

Katarzyna Polonek Katarzyna Polonek wurde in Poznań geboren und studierte Violoncello an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
Zu ihren Auszeichnungen zählen polnische und deutsche Preise, wie der Grand Prix bei dem Kazimierz-Wiłkomirski-Wettbewerb, der 1. Preis beim internationalen Cello-Wettbewerb in Liezen, Österreich, sowie das angesehene Stipendium des Herbert von Karajan Zentrums Wien.
Zusammen mit den Berliner Philharmonikern und der Staatskapelle Berlin spielte sie u.a. unter der Leitung von Daniel Barenboim, Sir Simon Rattle und Ivan Fischer. Katarzyna Polonek unterrichtet als Dozentin im Fach Violoncello an der Musikakademie Poznań und leitet Meisterklassen u.a. in Szamotuły und Opole.

Karten erhältlichbei Musikhaus Kessler
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12.02.2020, 20 Uhr

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Nina Karmon & Oliver Triendl

Nina Karmon, Violine
Oliver Triendl, Klavier

• Ludwig van Beethoven (1770-1827): Sonate für Klavier und Violine c-moll, op. 30/2
Allegro con brio – Adagio cantabile – Scherzo:
Allegro – Finale: Allegro

• Sergej Prokofjew (1891-1953): Sonate für Violine und Klavier D-Dur, op. 94a
Moderato – Scherzo. Presto – Andante –
Allegro con brio

• Toivo Kuula (1883-1918): Sonate für Violine und Klavier e-moll op. 1
Allegro agitato – Adagio – Allegro con brio

Von der FAZ als eine tiefgründige und aufrichtige Kämpferin mit in sich rundem Schönklang bezeichnet, führten Konzerttourneen Nina Karmon durch Europa und Asien sowie nach Nord-und Südamerika in Konzertsäle wie z.B. Tonhalle Zürich, Konzerthaus Wien, Gewandhaus Leipzig, Konzerthaus Berlin, Staatsoper München, Liederhalle Stuttgart, Harmonie Heilbronn, Athenäum Bukarest (Rumänien), Victoria Concert Hall (Singapur), Yokohama Minato Mirai Hall (Japan), Seoul Arts Center (Korea) u.a.

Konzerttourneen führten sie durch Europa und Asien sowie nach Nord-und Südamerika in Konzertsäle wie z.B. Tonhalle Zürich, Konzerthaus Wien, Gewandhaus Leipzig, Konzerthaus Berlin, Staatsoper München, Liederhalle Stuttgart, Harmonie Heilbronn, Athenäum Bukarest (Rumänien), Victoria Concert Hall (Singapur), Yokohama Minato Mirai Hall (Japan), Seoul Arts Center (Korea) u.a.  Als Solistin konzertierte Nina Karmon mit renommierten Orchestern wie dem Orchester der Bayerischen Staatsoper München, dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR, dem Norwegischen Radioorchester Oslo, den Stuttgarter Philharmonikern, den Nürnberger Symphonikern im Rahmen des großen "Klassik Open Air" in Nürnberg, dem 70 000 Zuhörer beiwohnten, der Philharmonie „George Enescu“ Bukarest, der Filarmonica Banatul Timisoara, dem Wiener Kammerorchester, dem Stuttgarter Kammerorchester, dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn, dem Heilbronner Sinfonie Orchester, der Manhattan Chamber Sinfonia, dem Korean Chamber Ensemble, dem Ostrobothnian Chamber Orchestra u. a., unter Dirigenten wie Zubin Mehta, Pinchas Zukerman, Helmuth Rilling, Bernhard Güller, Gabriel Feltz, Christian Simonis, Jörg Faerber, Peter Braschkat, Igor Shukow, Ari Rasilainen, Juha Kangas, Emil Simon, Horia Andreescu und Gottfried Rabl.

Eine besonders bereichernde Erfahrung war auch die musikalische Zusammenarbeit mit dem Pianisten Gerhard Oppitz.

Als begeisterte Kammermusikerin arbeitet sie mit Künstlern zusammen wie, Peter Bruns, Alena Cherny, Corey Cerovsek, Amaury Coeytaux, Juan Jose Chuquisengo, Olivier Doise, Terhi Dostal, Niklas Eppinger, Ismo Eskelinen, Bengt Forsberg, David Frühwirth, Giovanni Gnocchi, Justus Grimm, Michèle Gurdal, Alexander Hülshoff, Thorsten Johanns, Hervé Joulain, Elisabeth Kufferath, Roland Krüger, Victor Julien-Laferrière, Trey Lee, Michel Lethiec, Jack Liebeck, Lilli Maijala, Vladimir Mendelssohn, Laura Mikkola, Lena Neudauer, Denis Omerovic, Natalia Prishepenko, Rachel Roberts, Martti Rousi, Pauline Sachse, Guido Schiefen, Hariolf Schlichtig, Henri Sigfridsson, Maria Sofianska, Nina Tichman, Oliver Triendl, Gunars Upatnieks, Wen Sinn Yang, Wen Xiao Zheng u.a.
 Darüber hinaus trat sie u. a. beim "Kuhmo Festival", „Iitti Festival“ und „Karjalohja Festival“ in Finnland, beim "Muskoka Lakes Festival" in Kanada, beim "Mainly Mozart Festival" in Florida (USA), bei den „Ludwigsburger Schlossfestspielen“, beim "Oberstdorfer Musiksommer", beim „Hohenloher Kultursommer“ bei der „Mozartiade“, bei den "Mosel Festwochen" und bei “Classix Kempten” auf.
Im September 2018 wurde eine CD mit Werken für Violine und Klavier des finnischen Komponisten Toivo Kuula beim Label cpo veröffentlicht.
Sechs weitere CD Einspielungen, sowie die über iTunes vertriebene Aufnahme der "Histoire du Tango" für Violine und Gitarre von Astor Piazzolla, dokumentieren ihr Schaffen.
2008 rief sie das Kammermusik-Festival auf Burg Schaubeck ins Leben, welches jährlich im Frühling auf Burg Schaubeck, Steinheim an der Murr, stattfindet.
  In Stuttgart geboren, begann Nina Karmon im Alter von fünf Jahren zunächst mit dem Cellospiel bei ihrer Mutter, einer finnischen Cellistin, wechselte aber knapp siebenjährig zur Geige und wurde in den folgenden Jahren von ihrem Vater unterrichtet, dem damaligen Konzertmeister des Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart.

Nach Studien bei Silvia Marcovici, Vladimir Landsman, Radu Bozgan und an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Prof. Werner Scholz, ging Nina Karmon für drei Jahre nach New York, wo sie bei Pinchas Zukerman und Patinka Kopec an der Manhattan School of Music ihr Studium abschloss.




Man kann sich kaum einen engagierteren Fürsprecher für vernachlässigte und selten gespielte Komponisten vorstellen als den Pianisten Oliver Triendl. Sein unermüdlicher Einsatz – vornehmlich für romantische und zeitgenössische Musik – spiegelt sich in mehr als 100 CD-Einspielungen. Der Umfang seines Repertoires ist wohl einzigartig und umfasst etwa 90 Klavierkonzerte sowie Hunderte von kammermusikalischen Stücken. Viele davon hat er erstmals auf die Bühne gebracht bzw. auf Tonträger dokumentiert.

Solistisch arbeitete Oliver Triendl mit zahlreichen renommierten Orchestern, u.a. Bamberger Symphoniker, NDR-Radio-Philharmonie, Gürzenich-Orchester, Münchner Philharmoniker, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Deutsche Radio Philharmonie, Münchner Rundfunkorchester, Münchener, Stuttgarter und Württembergisches Kammerorchester, Kammerorchester des Bayerischen Rundfunks, Orchestre de Chambre de Lausanne, Mozarteum-Orchester Salzburg, Tonkünstlerorchester Niederösterreich, Netherlands Symphony Orchestra, Tschechische Staatsphilharmonie, National-Sinfonieorchester des Polnischen Rundfunks, Sinfonia Varsovia, Georgisches Kammerorchester, Camerata St.Petersburg, Zagreber Solisten, Shanghai Symphony Orchestra.
Als leidenschaftlicher Kammermusiker konzertierte er mit Musikerkollegen wie Christian Altenburger, Eduard Brunner, Ana Chumachenko, Patrick Demenga, David Geringas, Ilya Gringolts, Clemens Hagen, Frans Helmerson, Sharon Kam, Isabelle van Keulen, Pekka Kuusisto, François Leleux, Lorin Maazel, Mihaela Martin, Paul Meyer, Sabine und Wolfgang Meyer, Pascal Moraguès, Charles Neidich, Arto Noras, Christian Poltéra, Alexander Sitkovetsky, Baiba Skride, Christian und Tanja Tetzlaff, Radovan Vlatković, Jan Vogler, Antje Weithaas, Carolin und Jörg Widmann sowie den Quartetten Apollon musagète, Artis, Atrium, Auryn, Carmina, Danel, Keller, Leipziger, Meta4, Minguet, Prazák, Signum, Sine Nomine, Škampa, Talich und Vogler.

Oliver Triendl - Preisträger mehrerer nationaler und internationaler Wettbewerbe - wurde 1970 in Mallersdorf (Bayern) geboren und absolvierte sein Studium bei Rainer Fuchs, Karl-Heinz Diehl, Eckart Besch, Gerhard Oppitz und Oleg Maisenberg.

Er konzertiert erfolgreich auf Festivals und in zahlreichen Musikmetropolen Europas, Nord- und Südamerikas, Südafrikas und Asiens.

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04.03.2020, 20 Uhr

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Trio con Brio Copenhagen

Soo-Jin Hong, Violine
Soo-Kyung Hong, Violoncello
Jens Elvekjaer, Klavier

• Bent Sörensen (*1958):„Phantasmagoria“
Molto energico – Misterioso e dolce –
Dolcissimo – Misterioso e meccanico –
Dolcissimo

• Ludwig van Beethoven (1770-1827): Trio für Klavier, Violine und Violoncello D-Dur
op. 70/1 „Geistertrio“
Allegro vivace e con brio – Largo assai ed espressivo – Presto

• Peter Iljitsch Tschaikowsky (1840-1893): Trio für Klavier, Violin und Violoncello a-moll
(1840-1893) op. 50 „A la mémoire d’un grand artiste“
Pezzo elegiaco: Moderato assai-Allegro giusto
– A Tema con variazioni: Andante con moto –
B Variazione, Finale e coda: Allegro risoluto e
con fuoco-Andante con moto

Sprudelnde Spielfreude, magischer Dialog, homogenes Zusammenspiel und instrumentale Perfektion sind Worte, die häufig über das Trio con Brio Copenhagen zu hören sind, das mittlerweile zu einem der führenden Ensembles seiner Generation gehört.

Gegründet wurde das Klaviertrio 1999 an der Wiener Musikhochschule. Die drei Künstler studierten anschließend beim Alban Berg Quartett, Frans Helmerson, Mihaela Martin und Harald Schoneweg an der Kölner Musikhochschule und nahmen Unterricht bei Ferenc Rados in Budapest.

Mit mehreren bedeutenden Preisen erlangte das Trio con Brio Copenhagen schnell internationale Anerkennung: 2002 gewann es den hoch angesehenen ARD Wettbewerb München und den 1. Preis des Dänischen Rundfunkwettbewerbs, 2003 folgten 1. Preise beim renommierten Premio Vittorio Gui Florenz und beim Trondheim Kammermusikwettbewerb, außerdem erhielt das Trio im selben Jahr den Allianz-Preis der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. 2005 ermöglichte der Kalichstein-Laredo-Robinson International Piano Trio Award dem Trio con Brio Copenhagen den Durchbruch auch in den USA. 2015 erhielt das Trio in Würdigung seiner außergewöhnlichen künstlerischen Leistungen den "P2 Kunstnerpris" des Dänischen Rundfunks.

Das heute in Kopenhagen lebende Trio ist Gast der berühmtesten Konzertreihen und Säle Europas, in den USA wie auch in Asien. In der laufenden und kommenden Spielzeit tritt das Trio u.a. in Washington DC, San Francisco, Seoul, der Wigmore Hall (London), dem Auditorium du Louvre (Paris), in Hamburg, bei den Schwetzinger Festspielen, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und dem Trondheim Festival auf. In den vergangenen Jahren waren die Musiker zu Gast in den großen Konzertsälen Europas, der USA und Asiens, darunter Tivoli Concert Hall (Kopenhagen), Concertgebouw Amsterdam, Carnegie Hall, Wigmore Hall, Konzerthaus Berlin, Seoul Arts Center, Bunka Kaikan Tokyo und das Teatro Olimpico Vicenza. Seit 2011 gestaltet das Trio als künstlerischer Leiter das von ihm gegründete Copenhagen Chamber Music Festival.

Das Trio con Brio Copenhagen ist häufig als Solisten-Trio mit Beethovens Tripelkon-zert zu hören. 2011 spielte es zudem die Uraufführung des Triple Concertos des schwe-dischen Komponisten Sven-David Sandström, gemeinsam mit dem Danish National Symphony Orchestra unter Kristjan Järvi im Koncerthuset Kopenhagen. Im folgenden Jahr war es eingeladen, das Konzert aus Anlass des 70. Geburtstages des Komponisten, mit dem Stockholm Philharmonic Orchestra im Stockholmer Konserthus zu spielen. Im Januar 2016 folgte - mit dem Dänischen Radio-Symphonieorchester unter Joshua Wei-lerstein - die Uraufführung des Tripelkonzertes "L’isola della citta" des Komponisten Bent Sörensen.

Das Trio con Brio Copenhagen spielt heute eine zentrale Rolle in Skandinaviens pulsierender Neue Musik-Szene. Prominente dänische Komponisten, wie Per Nørgård oder Bent Sørensen, aber auch der Schwede Sven-David Sandström, haben dem Ensemble Werke geschrieben und gewidmet. Die CD "Phantasmagoria" mit zeitgenössischer dänischer Musik erhielt begeisterte Kritiken. Als hohe Auszeichnung empfand es das Trio, von  Per Nørgård als Widmungsträger einer Komposition ausgewählt zu werden, die aus Anlass des 80. Geburtstages von Nørgård 2012 in Stockholm uraufgeführt wurde. Im Januar 2016 spielte das Trio con Brio Copenhagen mit dem Danish National Orchestra die Weltpremiere des Triple Concertos von Bent Sørensen. 

Für das Label Azica hat das Trio eine CD mit Werken von Ravel, Dvorák und Bloch aufgenommen. Sie wurde vom Gramophone Magazine und dem American Record Guide hoch gelobt, für dessen Kritiker sie "eines der größten Kammermusikerlebnisse, das ich je erleben durfte" ist. 2009 erschien beim dänischen Label CDklassisk eine CD mit den Mendelssohn-Trios, der 2010 Beethovens Tripelkonzert op. 56 folgte. 2013 veröffentlichte Dacapo unter dem Titel "Phantasmagoria" die Aufnahme von Klaviertrios zeitgenössischer dänischer Komponisten. Im November 2015 erschien beim Label Orchid eine CD mit den Trios von Tschaikowsky und Smetana, gefolgt 2018 vom Vol 1 und Vol 2 der auf drei CDs angelegten Gesamtaufnahme der Beethoven-Trios.

Der Klang des Trios profitiert u.a. von den hervorragenden Instrumenten der Musiker: Soo-Jin spielt eine Violine von Andrea Guarneri aus dem 17. Jahrhundert, Soo-Kyung ein Grancino Cello und Jens ist Dänemarks erster Steinway Artist. Die beiden Streicherinnen werden unterstützt durch Jargar Strings (Kopenhagen) und Thomastik-Infeld (Wien).